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Sep 06

Slightly Ridiculous

Ich spiele seit kurzem Guild Wars 2. Und auch wenn mir das Spiel bisher sehr gut gefällt bin ich leider gleich zu Anfang über etwas gestolpert, dass in modernen Spielen (zur Erinnerung: wir haben 2012!) so nicht mehr vorkommen sollte: Male Gaze. Mit welchem Hintergedanken die Klassenauswahl programmiert wurde wird leider nur zu schnell deutlich. Und das in Zeiten, in denen Bioware in ihrer Dragon Age Serie oder auch Bethesda in ihren Fallout und Elder Scrolls Serien schon lange vorgemacht haben, wie das geht!

Das „Problem“? Frauen in „Rüstung“ wirken auf den Startbildschirmen des neuesten Arena Titels einfach nur lächerlich! Gleichzeitig dürfen ihre männlichen Counterparts wie gewohnt vollständig bekleidet das Spiel beginnen. Warum? Ist es wirklich so schwierig, auch den weiblichen Spielern so ein ganz klein wenig Immersion zu gönnen? Ohne, dass man andauernd Angst haben muss, dass der eigene Char sich gleich die Eingeweide aufschneidet, wenn sie sich bückt?

Man kann, zum Glück, ziemlich direkt nach Spielbeginn daran was ändern. Und das Spiel punktet unter Anderem auch damit, dass es sehr viele weibliche Charaktere in Führungspositionen hat. Chefs, Anführer, Befehlsgeber sind tatsächlich in vielen Bereichen mindestens mit 50% Frauenanteil vertreten. Yay dafür! Um so ärgerlicher ist dieser flapsige Umgang mit diesem leidigen Thema.

Ich habe zum Vergleich ein paar Screenshots gemacht:

Female/Male Mesmer

Ein minimaler Unterschied ist zu sehen, oder? Interessanterweise ist die männliche Rüstung beim Warrior ebenfalls nicht wirklich bedeckend – und trotzdem weniger sexualisiert als die weibliche Version.

Female/Male Warrior

Female/Male Thief

Das sieht äußerst schmerzhaft aus… *uhoh*

Bei den Norn haben sie es sogar geschafft, die weibliche Guardian Rüstung skimpy aussehen zu lassen. Und das ist ein Quasi-Tank mit schwerer Rüstung!

Female/Male Guardian

Bei den Charr, den Asura und den Sylvari (begrenzt) ist das Problem übrigens nicht vorhanden. Die extremen Unterschiede finden sich vorallem bei den Norn und den Menschen.

Und die Stoffrüstungen (siehe Mesmer) sind wirklich absolut lächerlich. Weiteres Beispiel?

Female/Male Elementarist

Zum Vergleich mal dazu Biowares Dragon Age 2 (jeweils links die männliche und recht die weibliche Version):

Da besteht definitiv Verbesserungsbedarf!

16 Kommentare

2 Pings

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  1. Anette

    Meinen die, daß die kleinen Jungs sonst nicht erkennen, was Männlein und was Weiblein ist? *augenroll*

    1. Klemens

      Ich glaube kaum, dass für derartige „Rüstungen“ die kleinen Jungs die Zielgruppe sind, sondern eher die großen. 😉 Und zwar offensichtlich nur Jungs und die wollen’s natürlich alle schön nackig.

      Man erinnere sich bspw. auch an Kaileena oder Shahdee aus „Prince of Persia – Warrior Within“: Das sind im Grunde genommen starke Frauenfiguren, aber ihre rein optische Darstellung macht das komplett zunichte, weil sie im wesentlichen auf Brüste und nackte Haut reduziert werden. Find ich irgendwie schade.

  2. Vianne

    Bei den Mesmer hat die weibliche Version die Grenze zur Reizwäsche aber schon deutlich überschritten. Eieieieieiei.

  3. TheManWithTheHat

    Gibt es auf dieser Welt nicht größere Probleme, als sich über Sexismus in einer virtuellen Welt Gedanken zu machen? Solange die virtuelle Welten nicht auf unsere reale Welt projiziert wird, sehe ich kein Problem darin.

    1. Anna

      Es gibt sicherlich größere Probleme – das bedeutet aber nicht, dass man die Kleineren ignorieren sollte, wenn sie einem schon so ins Auge springen.
      Zumal die Gruppe an weiblichen Gamern, die sowas wirklich stört nicht gerade klein ist.

    2. Orin

      Damit kommt man auch schon mal schnell um die Ecke, mit dieser Aussage. Aber es ist vermutlich immer noch sinnvoller, auch mal einen Moment kritisch hinzugucken und sich Gedanken zu machen als nur Hirn zu und weiter.
      Zumal ich die Trennung von virtueller zur realer Welt in dem Falle noch nicht mal so komplett für gegeben sehe.

  4. Alca

    Wobei mir bei Bioware speziell die Begleiterinnen schon sehr extrem vorkamm. Ganz krass fand ich das in ME2, aber auch das bauchfreie Kettenhemdings der Elfe in DA2 war recht absurd.

    1. Anna

      Bei mir war da nix bauchfrei in DA2. *grübel*

      Und es geht ja auch nicht darum, dass es komplett keine Sexy Kostüme mehr geben soll. Für manche Charaktere mögen die durchaus ihren Sinn haben, bzw manche Fruaen ziehen sich eben auch gerne so an. Aber für den eigenen Spielercharakter sollte es da Auswahl geben.

      1. Alca

        Vielleicht schulterfrei? Irgend etwas relativ Seltsames bilde ich mir ein. :gruebel:

        Bei ME2 kam es mir so vor, das, außer vielleicht Tali, die anderen weiblichen Charaktere doch eher übertrieben waren. Fällt mir normalerweise nicht so auf, da fand ich es aber etwas zu viel.

  5. weltfeiertagerholungsort

    Wie sieht es denn umgekehrt bei den Herren der Schöpfung in diesem Spiel aus. Da haben die Entwickler doch durchaus an Eye-Candy für weiblichen Spieler gedacht.

    Da hätten wir den Elementalist, ein androgyner Schönling mit Emo-Touch, den Warrior in bester Karl Drogo – Manier und der Mesmer ist halt eher so der geheimnisvolle Typ, der die David Copperfield Fantasien der Damenwelt anregen darf.

    Insofern lassen sich sexistische Darstellungen nicht anhand des Anteils nackter Haut messen. Alle spielbaren Charaktere sind überdurchschnittlich attraktiv dargestellt und ich vermute fast, dass in der Chara-Wahl auch noch Optionen für Spieler dabei sind, die solcherlei Klischees gerne entgehen möchten.

    Da die Sexismus-Debatte völlig vermachtet ist – denn sie wird ja einseitig und fast ausschließlich von Frauen geführt – entfällt irgendwie immer, dass einer wachsenden weiblichen Klientel längst Rechnung getragen wird. Nur eben nicht indem sexistische Stereotypen auf der einen Seite abgeschafft werden, sondern indem sie auf der anderen Seite vermehrt geschaffen werden. Und zwar auf nicht minder platte Art und Weise –> Karl Drogo.

    1. Anna

      Nein. Also generell findet da etwas statt, aber auf einer komplett anderen Ebene. Männer werden, um sie für Frauen attraktiv zu machen quasi NIE sexualisiert dar gestellt. Männer werden dadurch sexy gemacht, dass man ihnen „Eigenschaften“ (sensibel beim Emo Typ, stark beim Krieger etc) in ihre Optik mit einbaut. Bei Frauen wird nach wie vor einfach nur die Stoffmenge reduziert.

      Und natürlich wird diese Debatte hauptsächlich von Frauen geführt, von wem auch sonst? – Die priviligierte männliche Mehrheit interessiert das nun einfach nicht weil es ihr in den meisten Fällen nicht mal mehr auffällt.

  6. weltfeiertagerholungsort

    Ich denke, da irrst du. Auch die Frauen werden dadurch sexy gemacht, dass die Darstellung auf Eigenschaften schließen lassen. Die eine wirkt eher so ein bisschen romantisch und sensibel, die nächste eher tough und geschäftig, wieder eine etwas verspielt, hier ein bisschen dominanter, da ein bisschen devoter usw usf. Du unterschätzt Männer systematisch, wenn du davon ausgehst, dass die Darstellung von Haut hinreichend wäre.

    Die männlichen Charaktere werden auch körperlich attraktiv dargestellt. Das Weniger an Haut ist zwar auffällig. Eventuell – aber das ist wirklich nur eine These – liegt das daran, dass es gar nicht zu einer sexualisierten Darstellung beitragen würde, wenn mehr Haut gezeigt würde. Vielleicht liegt es schlicht in der empirischen Wahrnehmung dessen begründet, was sexualisierend auf Frauen wirkt.

    Es ist auch eine mit Verlaub typische Haltung in der Diskussion, die Debatte von vorneherein für Frauen zu reservieren und auf das apodiktische Statement zu gründen, dass Sexismus ein Problem sei, das von priviligierten Männern ausgeht und von dem Frauen betroffen sind.

    Ich halte das im hier diskutierten medialen Bereich für grundlegend falsch bis scheinheilig. Ganze Industrien und prominente Karrieren gründen nur darauf, dass Männer zum Sexualobjekt degradiert werden. Frauen betreiben Sexismus sogar mit einer ganz selbstverständlichen Offenheit und mit Vorliebe als eine Art Schwarm-Sexismus (wenn ich das mal so bezeichnen darf) und nennen es dann nur nicht so.

    Hast du jemals von einem Christina Aquilera Konzert gehört, vor dem 50000 Männer „Ficken“-Schilder in die Luft gehalten haben. Nein. Hast du schon mal von einem Tokyo Hotel Konzert gehört, vor dem 50000 Frauen solche Schilder in die Luft gehalten haben. Aber klar doch (manchmal als ‚Bill, ich will ein Kind von dir‘-Schilder getarnt, das ist die creepy-Variante von Ficken). Nur Männer können bei Popstars gewinnen, weil Frauen aus wissenschaftlich nicht näher geklärten Gründen stärker dazu neigen, Telefonanrufe zu tätigen, wenn ein sexy Typ auf der Bühne steht. Mir ist keine einzige Frau bekannt, die auch nur annähernd so krass und offen zum Sexobjekt degradiert wird wie Robert Pattinson (schon mal eine Horde Twighlight-Moms erlebt?). Mit freilich bemerkenswerten Ausnahmen ist das ganze Literaturgenre des sogenannten ‚Historischen Romans‘ hochgradig sexistisch und im Kern auf die sexuellen Fantasien der weiblichen Leserschaft ausgerichtet, die von den männlichen Charakteren bedient werden (Highland Saga OMG).

    Mir leuchtet letztlich auch nicht ein, warum eine kategoriale Unterscheidung zwischen körperlichen und geistigen Eigenschaften überhaupt gezogen werden müsste. In beiden Fällen werden Eigenschaften auf Charaktere attributiert, um sie zu stereotypisierten Sexualobjekten zu machen. (Oben genannte Persönlichkeiten sind ja auch nur medial erzeugte Charaktere. Man interessiert sich doch gar nicht für den ‚echten‘ Rob, Billy, whatever.)

    Ich folge dir im Kern dann durchaus bei der Aussage, dass körperliche Attribute bei Frauen stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. Aber im Ergebnis bedeutet das doch nur das weiblicher Sexismus dazu neigt, ein komplexeres Phänomen zu sein.

    1. Leanders feine Linie

      Also ich muss „Weltfeiertagerholungsort“ in vielen vielen Teilen mehr als zustimmen.
      Aber ich kann die Aufregung und die Beschwerden von Seiten der Frauen sehr gut verstehen. Ich weiß von den Unmengen an spielbaren blanken Ärschen und Brüsten, die man in der Spielewelt, besonders in der Fantasywelt, spielen kann. Kettenbikinis sind da ja noch das züchtigste 😉 Und die Frauen liegen im Recht, wenn sie meinen, dass das so nicht ganz fair ist. Wie gesagt, es geht nicht darum, dass „sexy“ und Objektifizierung verboten wird oder so was. Es geht, glaube ich, hier eher um die Gewichtung oder?

      Aber ich habe mal eine ganz wertfreie und neutrale Frage zu diesem Thema, die ich hier mal etwas ausführlicher einleiten möchte 😀 Und ich fände es toll, eure Meinung dazu zu hören, denn ich finde dieses Thema recht spannend.

      So sehr die unterschiedlichen „sexy“ Eigenschaften auch auf die männlichen Charas angewendet werden (und das immer oberflächlich, weil es anders nicht geht, egal ob spielbare Frau oder spielbarer Mann) ist es halt doch meistens so, dass die Frauen im durchschnitt ziemlich gleich aussehen und auf ihre körperliche „Bestückung“ reduziert werden. Das sehe ich auch so wie wahrscheinlich viele oder alle Frauen hier.

      Ich muss aber als heterosexueller Mann auch eingestehen, dass ich nur schwer einschätzen kann, wann ein Mann wirklich sexualisiert ist. Ich behaupte, einen gut aussehenden Mann von einem „hässlichen“ Mann unterscheiden zu können. Und ich denke, da die meisten Modellierer, Artists und Gamedesigner auf dem Markt immer noch hauptsächlich Männer sind, werden die Männer zwar schnieke gemacht, aber nicht sexualisiert.

      Ich musste erst einmal fragen, welchen Teil des Körpers vom Mann müsste man im Spiel nackt und präsentierend darstellen, um den selben Effekt zu erzeugen, den ein flacher, freier Bauch, ein voller Busen, ein draller Hintern und lange Beine bei Frauen auf Männer haben. Einfach nur Muskeln kann es ja nicht sein oder? Ich musste mal für einen Kunden einen sehr stark auf Sex orientierten Mann (Gott) zeichnen. Der Kunde wurde immer extremer, nackter, muskulöser und „gut bestückt“ und am Ende waren die Frauen (und vor allem ich 😛 ) eher abgeschreckt (vor allem wegen der „Größe“… 😉 ) als angetan. Und dabei hat sich der Kunde so viel Mühe gegeben, „den Frauen auch was leckeres zum Gucken“ zu geben, wenn ich den Kunden hier mal zitieren darf.

      Ich finde zum Beispiel, dass die Kriegerfrau und der Kriegermann sich hier in Guildwars 2-Beispiel nicht viel geben. (Yeah… 1 Klasse von 5….)
      Ich kenne auch ein Spiel, wo der männliche Hauptcharakter immer mit leicht freiem Hintern herumläuft. (vagrant story PS2) Ich fand das etwas albern. Aber wäre das ein seltenes Beispiel von sexualisiertem Mann?

      Auch Khal Drogo aus der Serie Game of Thrones kam mir am Anfang eher albern vor (und wurde mir dann schockierend sympathisch) aber gilt er schon als sexualisiert?

      Oder die Inszenierung der Comicverfilmung „300“. Sind das 2 Stunden sexualisierte Männer im Blutrausch?

      Oder die Artworks der Diablo III Welt? http://www.pcgames.de/screenshots/667×375/2010/03/Diablo-3-male-mage_Artwork2.jpg

      Ist es Nacktheit von schönen Körpern als solches oder geht es mehr um das „Abchecken“ mit der Kamera in Filmen und Spielen? Stört das, oder stört es, dass die Rüstungen für Frauen in vielen Spielen hauptsächlich auf Sex ausgelegt sind und nicht auf Schutz? (Etwas das mich oft nervt.)

      Das fände ich spannend zu diskutieren. Da es ja das Grundgerüst des Themas etwas genauer beschreiben könnte und helfen kann, eine deutliche Verbesserung, wenn man denn eine will, zu finden. Denn schnell werden solche Diskussionen zu Schuldzuweisungen, weil oberflächlich oder einseitig, und das hilft ja keiner Seite.

      Was mich zum Beispiel immer ungemein nervt, ist, wenn in apokalyptischen Filmen die Männer rau und verdreckt sind, aber die einzige Frau im Team oder sonstwo absolut perfekt frisiert, sauber und hauteng angezogen ist. Frauen werden in dieser Hinsicht schon wesentlich deutlicher und häufiger als Eyecandy (oder Wichsvorlage, wie man es nun halt gerne sagen will 😀 ) (aus)genutzt. Das muss man einfach als Fakt eingestehen. Alles andere wäre falsch. Mein Lieblingsbeispiel für Sexismus (und andere schlechte Dinge wie Fekalhumor und Co) ist ja Transformers 2. Der erste Teil schrabbert ja noch relativ gut an all dem vorbei.. teilweise… aber der zweite war in der Hinsicht echt mal ein Antibeispiel für guten Film.

      Auch ne gute Frage ist für mich: will man das Männer genau so oft sexualisiert werden, oder sollen Frauen so selten sexualisiert werden wie Männer? Oder ist das gar nicht das Kernthema?

      Ich habe mal mit Julie darüber gesprochen und ich fände es cool wenn ihr lieben Damen dieses Blogs mit mir ein kleines Projekt startet. Ich hoffe, ich finde Zeit dafür, denn es würde mir echt Spass machen. Und zwar, eine Charakterauswahl von 3-4 Klassen, wie hier in diesem Beispiel von Guildwars2 aber dieses Mal sind beide Seiten extrem übersexualisiert und einmal sind die Frauen komplett stylisch aber nicht sexualisiert und die Männer sind die eindeutigen Sexobjekte. Ich kann mir vorstellen, dass einem dann doch einiges klarer wird, wenn man das mal so sieht. Ich fände es spannend, so etwas mal zu zeichnen und zu malen. Aber ich möchte das nicht ohne die Sichtweise der Frauen machen, weil ich dann garantiert daneben liegen werde 😀 Und, klingt das interessant für euch?

      Also eure Meinung zu:

      Der Mann / Die Männer in
      vagrant story auf der PS2
      Khal Drogo
      300
      Diablo III Artwork wie http://www.pcgames.de/screenshots/667×375/2010/03/Diablo-3-male-mage_Artwork2.jpg
      Sexualisiert oder nicht?

      Männer so oft wie Frauen, oder Frauen so wenig wie Männer, was ist euch lieber?

      und das „Sexy-male-pragmatic-woman-Charakter-Set“-Projekt als Angebot

      Freue mich auf eure Antworten, hoffe was zu lernen.

      P.S.: Der deutliche Unterschied wird einem ja schnell klar, wenn man mal danach googelt. Bei Filmen findet man noch eher sexy Männer, aber bei Computerspielen sind es dann doch die vielen Frauen, die mit gewaltigen Brüsten und hautengen Cyberanzügen aufwarten können. Ich bin froh, dass mir die 4 von mir genannten Beispiele ohne Nachzudenken eingefallen sind, aber mehr würde ich jetzt auch nicht spontan finden.

      1. Anna

        Ich kann gerade nicht super ausfühlich antworten, aber von mir ein großes JA! Ich wäre sofort dabei.

        In Bezug auf die vielen anderen Punkte: Ich habe mit den anderen Mädels gesprochen und es gibt sowohl von Weltfeiertagerholungsort als jetzt auch von Leander so viele Punkte, auf die wir gerne eingehen würden, dass wir beschlossen haben das entweder in Form eines Blogposts oder sogar in einem Videoblog bearbeiten werden. Gebt uns also noch eine kleine Weile – wir haben es nicht vergessen und es liegt auch nicht an mangelnder Lust. Wir müssen uns nur gerade ein wenig untereinander organisieren umd da auch ordentlich drauf eingehen zu können.

        1. Leanders feine Linie

          Oh, das wollte ich noch los werden. Ich glaube schon, dass sich was in der Gamingszene getan hat. Also in Richtung „auch für Mädchen und Frauen“ allerdings auf zwei Arten. Einmal in die ziemlich klischeehafte rosa Ponyhofrichtung, aber auch in die emanzipierte Richtung. Bei einigen Spieltiteln kann man in meinen Augen merken, dass sich was in der Szene tut. Es ist immer noch nicht sehr viel, aber es sind auch und gerade die richtig „fetten“ Titel, die in meinen Augen hier und da schon in die richtige Richtung gehen. Unabhängig vom Gameplay und Co ist Dragon Age in meinen Augen gut dabei, Lara Croft wird auch mit jedem Teil „realistischer“ (Man denke an ihren Busen zu Anfangszeiten 😀 ) Im Assassin’s Creed 3 – Liberation (PS Vita), spielt man eine nicht komplett versexte schwarze Frau und selbst in Spielen wie Gears of War tut sich ein wenig…. ja, wenig. Aber ich finde es schon mal nicht schlecht, dass man überhaupt was bemerkt oder? Und diese Spiele werden mehr als freudig auch von der männlichen Gemeinde aufgenommen.
          Nur um mal auch was positives zu schreiben 🙂

          Freue mich auf euren V-Blog zu all dem.

  7. weltfeiertagerholungsort

    Das Paradebeispiel wäre glaube ich der Cola-Light-Mann (falls den noch jemand kennt). Aber ja, mich würde die Frage auch interessieren, wie ein sexualisiert dargestellter Mann denn dann im Ergebnis so aussehen würde.

    An dieser Stelle wollt ich gelegenheitshalber auch noch einwerfen, dass nackte Haut bei Frauen auch so ein bisschen überschätzt wird und tatsächlich in Richtung langweilig tendiert. Die Kleidung trägt ja auch bei den Damen ganz maßgeblich zur sexualisierten Darstellung bei. Klassisch: was wäre bloss aus Britney Spears geworden, wenn sie damals nicht diese Schulmädchenuniform gehabt hätte…

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